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Die Gebäude der Unterer Burg dienten wirtschaftlichen Zwecken, hier befand sich der Wagenschuppen, der Stall, und hier wurde auch die Wache platziert. Aus dem Hof der Unteren Burg kann man durch eine über den ehemahligen Wassergraben führenden Ziegelbrücke, die nach dem Abbau der Fallbrücke gebaut wurde, in die Innere Burg kommen. Im Nordflügel blieben gotische Wandbilder erhalten, um den Fenstern sind Renaissence-Malereien und Sgraffito zu sehen. Die Burg bekam ihren Namen von dem Kapitän der Burg, der 1532 die Verteidigung gegen den Ansturm der nach Wien aufmarschierenden osmanischen Armee führte. Das kleine Verteidigungsheer von Miklós Jurisics schlug 19 Angriffe zurück; der Glockenschlag, der in Kőszeg jeden Tag um 11 Uhr zu hören ist, erinnert uns an diese Siege.
Die bekannteste Belagerung der Stadt fand im Jahre 1532 durch das riesengrosse Heer des Sultans Suleiman statt, als er gegen Wien marschierte. Der Burgherr, Miklós Jurisics organisierte eine etwa tausend Mann starke Schutzarmee, teils aus seinen Soldaten, größtenteils aber aus anwohnenden, eingeflohenen Leibeigenen. Durch die Kämpfe, die fünfundzwanzig Tage lang dauerten, setzten die Truppen des Osmanischen Reiches alle möglichen Mittel ein. Endlich, nach bilateraler Vereinbarung ließen die Ungarn an die acht Türme acht türkische Fahnen hissen; so konnte der Wesir Ibrahim dem Sultan einen – obwohl scheinbaren – Sieg melden. Während der Belagerung verfolgte der Sultan die Ereignisse von einem Hügel zwischen dem Király-völgy (Königstal) und dem Kalvarienberg. Seither trägt dieser Ort den Namen ‚Sultan-Hügel‘. Da die Stadt Wien von bedeutenden österreichischen Truppen gesichert wurde, marschierten die Türken von den Mauern von Kőszeg zurück nach Süden. Ferdinand von Habsburg erhob Miklós Jurisics zum Baron und verlieh ihm die Stadt Kőszeg. Weil Jurisics ohne männliche Nachkommen starb, gelangte die Stadt wieder unter die Verwaltung der Königlichen Kammer. 1695 gerieten die Burg und die Güter in den Besitz des Palatins Pál von Esterházy; die Familie Esterházy besaß die Burg von Kőszeg bis 1931. Sie wurde dann verkauft und geriet in Militärbesitz bis zum Jahre 1955. In den vorangehenden Jahrhunderten belagerten Truppen des Fürsten von Transsilvanien, kaiserliche Armeen und Kuruzen die Handelsstadt, denn sie bedeutete reiche Beute durch ihre Bürgerhäuser. 1777 erlitt die Burg schwere Feuerschäden, infolgedessen wurden die Schutzwerke größtenteils weggerissen. |

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