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05.09.
Emlékhelyek napjaEmlékhelyek Napja
2018. május 12-én, szombaton, egész napos programmal várja a Jurisics vár látogatóit. 10.00 órától kézműves foglalkozás, és a vár új audio guide-jának bemutatója 11.00 órától a Rózsabors Műhely és a Kőszegi Vonósok várják a fiatalokat, 13.30-kor a felújított Eszterházy oltár hivatalos átadása lesz, majd 14.00 órától Bíró Szabolcs író Anjouk sorozatának Kőszeget érintő új köteteinek bemutatójára kerül sor író-olvasó találkozó keretében. Az audio guide használata ezen a napon ingyenes!
04.19.
Anyák napi foglalkozások2018. április 30-án és május 1-én lesznek Anyák-napi foglalkozások a várban 11-13 óra között!
04.03.
2018. április 16-tól már hétfőn is várja látogatóit a Jurisics vár!
04.03.
Korokon át a könyvek könyvéről2018. április 5-én 16.00 órakor a Jurisics vár várkiállításában nyílik a fenti című vándorkiállítás.
03.22.
Húsvéti BütyköldeSzeretettel várjuk a gyerekeket a Jurisics várba csütörtökön, szombaton és hétfőn. Időpontok: MÁRCIUS 29.(csütörtök) 14.00-16.00 KÖSZHÁZ TOJÁSFESTÉS HAGYOMÁNYOS TECHNIKÁVAL (TOJÁST MINDENKI HOZZON MAGÁVAL); MÁRCIUS 31.(szombat) 11.00-13.00 – és ÁPRILIS 2. (hétfő) 11.00-13.00 – Jurisics vár: • nyuszi füzér, • kiskosár, • kiscsirke.

Die Jurisics-Burg

Der älteste Teil der Unteren Burg von Kőszeg wurde im 13. Jahrhundert gebaut. Die ursprünglich gotische Innere Burg wurde später erweitert; das sowohl während der Renaissance als auch im Barock umgebaute Gebäude diente als Residenz des Gutherren. Ihr Zweiinselcharakter ist noch sogar heute auffallend: es ist sichtbar, dass sowohl die Untere, als auch die Innere Burg mit Wassergraben umgegeben sind.

Das Foto wurde auf dem ersten Stockwerk auf dem Renaissencegang, vor dem Haupteingang des Rittersaals aufgenommen.

Die Gebäude der Unterer Burg dienten wirtschaftlichen Zwecken, hier befand sich der Wagenschuppen, der Stall, und hier wurde auch die Wache platziert. Aus dem Hof der Unteren Burg kann man durch eine über den ehemahligen Wassergraben führenden Ziegelbrücke, die nach dem Abbau der Fallbrücke gebaut wurde, in die Innere Burg kommen. Im Nordflügel blieben gotische Wandbilder erhalten, um den Fenstern sind Renaissence-Malereien und Sgraffito zu sehen. Die Burg bekam ihren Namen von dem Kapitän der Burg, der 1532 die Verteidigung gegen den Ansturm der nach Wien aufmarschierenden osmanischen Armee führte. Das kleine Verteidigungsheer von Miklós Jurisics schlug 19 Angriffe zurück; der Glockenschlag, der in Kőszeg jeden Tag um 11 Uhr zu hören ist, erinnert uns an diese Siege.

Das Foto wurde vor der Forintos-Bastei, am südlichen Ecke der Burg aufgenommen, und zeigt die umgehbare Geschützbank.

Die erste Erwähnung der Burg Kőszeg (Güns) stammt aus dem Jahre 802: Die Chronik von Einhard erwähnt sie unter dem Namen castellum Guntionis. Nach dem Abzug der Mongolen begann der Ausbau der Unteren Burg neben der Siedlung im Tal, die im Mittelalter die Rolle der schwer zugänglichen Oberen Burg als gutherrlicher Residenz übernahm. Am Ende des 13. Jahrhunderts war ihr Besitzer das Haus Héder. 1289 wurde die Burg von Herzog Albrecht besetzt. 1291 ließ Andreas III. die Alte Burg gemäß dem Hainburger Friedensvertrag abreissen. 1327 besetzte Karl I. Robert die Burg nach langem Krieg von der Familie Kőszegi, und half den Bewohnern der Stadt nach seinem Sieg mit bedeutenden Privilegien. Zur Vorbeugung der österreichischen Einbrüche wurde die mit starken Türmen geschützte Stadtmauer allmählich ausgebaut. Im Graben, der die Stadtmauer umgab, wurde das Wasser des Gyöngyös-Baches eingeleitet. 1392 gehörte die Burg zur Familie Garai, 1445 zu den Habsburgen. Von den Letzteren eroberte sie Matthias Corvinus im Jahre 1482 zurück, die aber die Burg 1492 wieder besetzten.

Die bekannteste Belagerung der Stadt fand im Jahre 1532 durch das riesengrosse Heer des Sultans Suleiman statt, als er gegen Wien marschierte. Der Burgherr, Miklós Jurisics organisierte eine etwa tausend Mann starke Schutzarmee, teils aus seinen Soldaten, größtenteils aber aus anwohnenden, eingeflohenen Leibeigenen. Durch die Kämpfe, die fünfundzwanzig Tage lang dauerten, setzten die Truppen des Osmanischen Reiches alle möglichen Mittel ein. Endlich, nach bilateraler Vereinbarung ließen die Ungarn an die acht Türme acht türkische Fahnen hissen; so konnte der Wesir Ibrahim dem Sultan einen – obwohl scheinbaren – Sieg melden. Während der Belagerung verfolgte der Sultan die Ereignisse von einem Hügel zwischen dem Király-völgy (Königstal) und dem Kalvarienberg. Seither trägt dieser Ort den Namen ‚Sultan-Hügel‘. Da die Stadt Wien von bedeutenden österreichischen Truppen gesichert wurde, marschierten die Türken von den Mauern von Kőszeg zurück nach Süden. Ferdinand von Habsburg erhob Miklós Jurisics zum Baron und verlieh ihm die Stadt Kőszeg. Weil Jurisics ohne männliche Nachkommen starb, gelangte die Stadt wieder unter die Verwaltung der Königlichen Kammer. 1695 gerieten die Burg und die Güter in den Besitz des Palatins Pál von Esterházy; die Familie Esterházy besaß die Burg von Kőszeg bis 1931. Sie wurde dann verkauft und geriet in Militärbesitz bis zum Jahre 1955.

In den vorangehenden Jahrhunderten belagerten Truppen des Fürsten von Transsilvanien, kaiserliche Armeen und Kuruzen die Handelsstadt, denn sie bedeutete reiche Beute durch ihre Bürgerhäuser. 1777 erlitt die Burg schwere Feuerschäden, infolgedessen wurden die Schutzwerke größtenteils weggerissen.